Am Sonntag haben wir das (Regen-)Wetter genutzt um mit den Kindern nachmittags in das Traktormuseum Bodensee  (www.traktormuseum.de) in Unteruhldingen zu gehen.

 

Begeisterung hält sich in Grenzen
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich erst mal von der Idee meiner Frau dahin zu gehen nicht so begeistert war.
Zum Einen finde ich Museen meistens eher nicht so spannend und zum Anderen war ich noch nie der Traktor- und Autofan und kenne mich damit auch null aus.

Aber da die Jungs sich total für Traktoren und große Landmaschinen begeistern können, war ich natürlich dabei.
Beim Mittagessen hatten wir dann noch überlegt, ob wir überhaupt gehen sollen, da unser kleiner Sohn ein bisschen fiebrig war und auch total müde.

Wir haben uns dann trotz Allem entschieden zu fahren.
Unser Sohn hat sofort im Auto geschlafen und hat dann auch das halbe Museum schlafend im Kinderwagen verbracht.
Aber dann wurde er mitten im Museum wieder putzmunter und hat sich total über die ganzen Traktoren gefreut.

Unsere Tochter musste dafür in die Manduka ausweichen, was ihr sichtlich gefallen hat.
Unser großer Sohn hat sich gleich im Eingang den Spielzeugtraktor geschnappt und ist damit durch das ganze Museum gefahren.
Er hat – wie fast immer- das Beste aus der Sache gemacht und hatte einfach Spaß – vor allem weil es natürlich total viele coole Traktoren gab.

Überrasschung

Und ich war echt total überrascht von dem Museum, da es echt Geschichte zum Anfassen ist.
Es zeigt total genial die Entwicklung der bäuerlichen und handwerklichen Strukturen.
Mich hat das dann auch total in den Bann gezogen, weil ich solche geschichtsträchtigen Dinge echt faszinierend finde.

Was ist die Moral von der Geschicht?
Ich bewundere einfach die Gelassenheit und Unvoreingenommenheit der Kinder.
Unser kleiner Sohn hat einfach die Hälfte des Museums verschlafen und sich ausgeruht, danach hat er einfach genossen und sich gefreut.

Unser großer Sohn war voll bei der Sache und hatte noch total Spaß am Rumpesen mit dem Spielzeugtraktor.

Vorurteile – auch ich bin nicht frei davon

Und ich hab mal wieder gemerkt, wie ich manchmal von Vorurteilen geleitet werde und, dass diese sehr oft einfach nicht stimmen.
Ausserdem hab ich mal wieder gesehen, dass eine Sache nie nur einen Aspekt bedienen kann sondern eben viele mehr.
Im Fall von diesem Museum z.B. nicht nur die Traktorentechnik, sondern auch die Geschichte um das Ganze herum.

Die Welt ist ständig im Wandel
Und es ist mir mal wieder klar geworden, wie sich die Welt in den letzten 100 bis 150 Jahren verändert hat.
Alles was wir heute als selbstverständlich und gegeben sehen, war vor gar nicht allzu langer Zeit undenkbar:
Internet, Handys oder einfach nur Telefone gab es damals nicht.
Autos wurde erst erfunden und die Menschen hatte noch Kutschen, wenn überhaupt.
Wie anders das Leben im Jahr 1850 doch gewesen sein muss.

 

19-09-2016-17-23-01Bild von der Website des Traktormuseums

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Bild von der Website des Traktormuseums

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